Guido Fischer in: Jazzthetik/06.05
"Das dritte Album The Move ist nich nur ein weiterer Beweis dafür, wie raumgreifende Jazz-Dialoge entstehen können, wenn man sich entspannt zurücklehnt. Wenn im Titeltrack zwei Welten zunächst nebeneinander herfliegen, kommt es dann doch immer wieder zu erstaunlichen Begegnungen. Dann verwirbeln sich die südamerikanischen Rhythmen im Klavier mit den federleicht-coolen Atembewegungen Wograms. Von solchen überraschenden Momenten lebt dieses Album, dessen Inhalt sich nicht auf einen Nenner bringen lassen will. So altmodisch-nostalgisch es zugehen kann, so minimalistisch-introvertiert werfen sich die beiden darauf winzige Motiv-Partikel zu. Die aber wohl aussagekräftigsten Beispiele dafür, dass sich hier zwei Geistes- und Seelenverwandte gesucht und gefunden haben, gibt es in jenen Kompositionen, die einen melodiösen Charme von geradezu zeitloser Nachbrennkraft besitzen
JAZZTHING/06.05
" ... Wogram, für den Geschwindigkeit keine Hexerei ist, lässt sein Instrument fauchen und knurren wie ein vorzeitliches Ungeheuer und sein Partner rast dazu ekstatisch über die Tasten. Doch das ist ja gerade das Schöne an den beiden: Man weiß nie, was als Nächstes kommt
Berthold Klostermann in: STEREO Juli 2005
" ... der Titel The Move könnte also kaum treffender gewählt sein. Hinter dem gleichnamigen Stück verbirgt sich eine Salsa-Nummer, die munter mit stilgerechten Klavier- und Bläserklischees spielt. Nur ein Beispiel dafür, wie sicher Wogram und Nabatov mit unterschiedlichsten Traditionen umgehen, ob Klassik, Folk oder Jazz jeder Couleur. Zwischen ausdrucksstarken Dialogen finden sie immer wieder zu verhaltenen Momenten und ohrwurmartigen Themen."
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