„Winter Birds highlights the John Lindberg Quartet´s resourcefulness and mobility. Bassist Lindberg´s enviable technique is balanced by his formidable compositional skills. He´s clearly the lieutenant here via his fluid bass work and prominent means of shifting the overall tonal attributes of a given piece. … Reedman Steve Gorn periodically unleashes a world-music vibe when performing on bansuri flutes as drummer Susie Ibarra toggles between swing grooves, crisp backbeats and a colorific solo on „Ressurection Of A Dormant Soul.“ „
„...Es macht den Eindruck, als würden die Beteiligten während der gesamten CD auf Zehenspitzen spielen. Kein Ton, der zu verschwinden drohte, keine Perioden der Stille, die sich zwischen dem Klang ausbreiten würden, und doch veranschaulicht diese wie eine suite funktionierende Musik auf sehr eindringliche Weise die Kunst des offensiven Flüsterns. Lindberg hat in dieser Hinsicht viel von seinem Mentor Anthony Braxton gelernt. Er weiß Farbschattierungen hervorzuheben, indem er nur ganz zaghaft tupft, und sich die individuellen Stärken seiner Mitspieler ganz unprätentiös zunutze macht. Es ist eine menschliche Qualität Lindbergs, dass er immer wieder Situationen zu initiieren vermag, die so intim sind, dass der Hörer sie als unmittelbare Erweiterung seiner eigenen Wahrnehmung ausmacht...“
„...Ob Lindbergs häufig pizzicato gespielter Bass oder Susie Ibarras feine Beckenarbeit, die zumeist offen gespielte Trompete Baikida Carrols oder die diversen Reedinstrumente Steve Gorns, die häufig kollektiv vorgetragenen improvisationen oder das einzelne, beherschende Instrument selbst, immer wieder ist es faszinierend, dem luftigen Klang und der Präzision zu lauschen, die die Stille durchbrechen. Da ist "The chicken fix" als letztes Stück aus Lindbergs "Trickkiste" nur das übermütig-lebendige Finale eines großen musikalischen Wurfes!“
„... Dafür sind die kammermusikalischen Perspektiven von einer Natürlich- und Leichtigkeit, die man sich wünscht, wenn der Improvisationsfaktor für so manche Schräglagen auch in den stammesrituellen Geräuschkombinationen sorgt. Davon gibt es auf Winter Birds genauso reichlich, wie der Rock-Impuls für anspruchsvolle Fusion sorgt. Hier verliert man nie den Boden unter den Füssen. Stattdessen gelingen die retrospektiven Tendenzen, die bis zu Albert Ayler zurückreichen, mit Feinschliff und Tiefenkraft, ist die strukturelle Logik so dehnbar, wie es einem avancierten Jazz-Projekt gebührt. Nur schafft das John Lindberg derart abgeklärt, dass er den Eindruck eines allzu schnell Gealterten macht.“
„... Lindberg leads a quartet with international flavor. The leader's bass playing veers from exploratory percussive manipulations and resonant bowing to in the povket grooves, while Susie Ibarra's incomparable percussion excursions embody tnoalties found the world over. Steve Gorn spends equal time not only on the more traditional soprano saxophone and clarinet, but bansuri flute as well. Baikida Carroll doubles on trumpet and flugelhorn for alternately brash and lyrical playing. ... Lindberg is well respected in the closed but fertile scene he inhabits, but this album should find him the sort of expanded audience his talent deserves.“